Die Chronik des TC Berkheim e.V.

1978

Die Geschichte vom Tennis in Berkheim begann mit einem Aufruf im örtlichen Gemeindeblatt vom 12.01, in dem alle Einwohner, die Interesse an der Ausübung des Tennis- und Reitsports hatten, dazu aufgefordert wurden, sich bis zum 23.01 in ausliegenden Listen im Rathaus einzutragen. Nachdem die Resonanz auf diesen Aufruf sehr groß war, beschloss der Gemeinderat bereits am 01.02., dass aus der ehemaligen, aufgelassenen Kiesgrube an der Oberopfinger Straße in Berkheim ein Tennis- und Reitsportgelände entstehen sollte.

 

Gegen diesen Gemeinderatsbeschluss wandte sich bereits am 20.02. ein Bürgerantrag, der forderte, der Gemeinderat möge beschließen, in der ehemaligen Kiesgrube ein Fußballfeld mit Tennisplätzen und Leichtathletik-Anlagen zu errichten. Eine endgültige Entscheidung wurde vertagt. Wenig später wurde auf Initiative von Berkheimer Tennisspielern, die bereits in umliegenden Gemeinden Tennis spielten, eine Versammlung einberufen. Diese fand am Freitag, den 03. März, mit 30 tennisinteressierten Bürgern statt. In dieser Versammlung wurde ein Aus-schuss zur Vorbereitung einer Gründungsversammlung für einen Tennisverein in Berkheim gebildet. Diesem Ausschuß gehörten Frau Simmler, Frau Eichhorn sowie die Herren Allgöwer, W. Göppel, Hausherr, Lechleitner und Rindle an. Er tagte erstmals am 7. März. Nach der 2. Sitzung am 13. März waren eine Satzung sowie die Tagesordnung für eine Gründungsversammlung des Vereins und dessen Hauptaufgaben erarbeitet. Der Gründungsausschuss sah die Hauptaufgaben des Vereines darin, die Interessen aller derjenigen wirkungsvoll zu vertreten, die an der Ausübung des Tennissports in Berkheim interessiert sind, und die Vereinsführung hatte dahingehend zu wirken, dass dem Tennisverein ein Gelände zur Anlage von Spielfeldern und erforderlichenfalls eines Vereinsheims zur Verfügung gestellt werden sollte.

Am 4. April war es dann endlich soweit! Genau 60 tennisbegeisterte Damen und Herren gründeten im Gasthaus "Zur Krone" den TC Berkheim e.V.. Im Anschluss an die Gründungsversammlung fand die 1. Mitgliederversammlung statt. Der dort beschlossene Beitrag in Höhe von 35,00 DM sollte zur Bildung eines Grundstockes für die Erstellung einer Tennisanlage dienen. Über die Zusammensetzung des Vorstandes wurde in geheimer Wahl abgestimmt. Hier setzte sich K. Allgöwer als 1. Vorsitzender, R. Hausherr als 2. Vorsitzender und R. Maucher als Kassenwart durch. Als Schriftführerin wurde H. Rieder und als Beisitzer U. Rindle gewählt.

 

1979

In einer lebhaft geführten Diskussion wurde in der 2. Mitgliederversammlung des TCB am 17.Mai der Beitrag neu festgelegt. Ein Erstmitglied hatte im Jahr 1979 100,00 DM (Zweitmitglied 60,00 DM, Jugendliche 40,00 DM) zu zahlen, wobei der Beitrag jedoch erst nach Erteilung einer Baugenehmigung eingezogen werden sollte. Zentraler Punkt war an diesem Abend auch die bis dato noch nicht erfolgte Zuweisung eines Geländes zum Bau der Tennisanlage. Der neue Bürgermeister, Herr Russ, nahm in dieser Versammlung hierzu Stellung und versprach den Mitgliedern, sich verstärkt für die Lösung des Geländeproblems einzusetzen.

Nur 2 Monate später wurde das Versprechen des Bürgermeisters eingelöst. In der Gemeinderatssitzung vom 16. Juli faßte man den Entschluß, dass der äußerste westliche Bereich der Kiesgrube zur Schaffung von Tennisplätzen von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wird. Der Sportverein hatte seinen Antrag auf Nutzung des Geländes aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse über die Finanzierbarkeit und praktischen Verwirklichbarkeit zurückgezogen.

 

1980

1980 In der Sitzung vom 5. März beschloss der Gemeinderat, die Rekultivierung der Kiesgrube so zu vollenden, dass auf der untersten Ebene 4 Tennisplätze erstellt werden konnten. Gleichfalls verzichtete man seitens der Gemeinde darauf, für die Anlage satzungsgemäße Beiträge für Abwasser und Wasserversorgung zu erheben. Außerdem wurde dem Antrag auf Abschluss eines 30–jährigen Pachtvertrages zugestimmt und das Gremium erklärte sich bereit den Anschluss für Strom zu finanzieren. Damit war der Weg zur Erstellung der Tennisplätze frei und der Bau der ersten beiden Tennisplätze begann mit dem Fällen von Bäumen am 9. März und endete am 19. Juli mit der Inbetriebnahme der Anlage. Vor Eröffnung der neuen Tennisplätze, wurde in der 1. Außerordentlichen Generalversammlung eine Spiel- und Platzordnung beschlossen. Außerdem wurde eine Ballwurfmaschine angeschafft, die den Mitgliedern für Übungszwecke kostenlos zur Verfügung stand. In diesem Jahr erbrachten die Mitglieder insgesamt 1325 Arbeitsstunden.

In der Generalversammlung am 20. März wurde Ulrich Rindle als 1. Vorsitzender gewählt. Außerdem wurde ein Mitgliedsbeitrag in Höhe von DM 180,00 für Erstmitglieder (108,00 DM für Zweitmitglieder und 72,00 DM für Jugendliche) und die Einführung von Aufnahmegebühren von 200,00 DM für Neumitglieder ab 1. Mai 1980 beschlossen. Der Beitrag wurde seither nur im Rahmen der Euroumstellung auf glatte Beträge verändert. Die Aufnahmegebühren wurden 1997 abgeschafft.

Der bisherige 1. Vorsitzende Karl Allgöwer verunglückte bei der Ausübung seines Berufes als Flugzeugführer am 13. März tödlich.

Im September wurde erstmals die magische Zahl von 100 Mitgliedern überschritten.

 

1981

Gemütliche Vereinsabende waren schon damals ein Indiz für ein intaktes Vereinsleben. So feierte man am 13. Februar den 1. Faschingsball des TCB im Gasthaus Krone in Berkheim. Am 31. Juli fand das 1. Grillfest statt. Diese Veranstaltung ist noch heute eine der festen Größen in unserem Veranstaltungskalender.

In der Generalversammlung am 10. April wurden weitere Weichen für die Zukunft gestellt. Der Verein passte seine Satzung an das Regelwerk des WLSB an und wurde in diesem Sportbund aufgenommen. Dem Neubau von zwei weiteren Plätzen, welche schon im Juni 1981 in Betrieb genommen werden konnten, wurde zugestimmt. Der Stellenwert der Jugendarbeit wurde noch einmal erhöht, indem Frau R. Pfender (heute Seitz) und Herr L. Seitz als Jugendwart verpflichtet wurden.

Typisch für den Verein war der Erwerb der Bauhütte der Fa. FTA in Aitrach. Am 10. Juli wurde die Bauhütte in Aitrach auf zwei Tieflader der Fa. Wild verladen. Am nächsten Tag verstaute ein weiteres Arbeitskommando die Bauhütte in der Scheune der Fam. Maier in der Oberopfinger Straße. Ein Teil dieser Baracke wurde etwas später verkauft, ein weiterer Teil fand ab 1983 als Vereinsheim Verwendung. Dieses Vereinsheim steht noch heute und ist derzeit als Friseursalon verpachtet. Die Mitglieder leisteten im Jahr 1981 nochmals insgesamt 1450 Arbeitsstunden.

1981 trat endlich ein sportliches Ereignis in den Vordergrund. Von Ende Juli bis Mitte August wurden die ersten Vereinsmeisterschaften ausgespielt. Bei den Herren setzte sich K. Köder gegen H. Karg durch. Bei den Damen holte sich E. Weber vor G. Fischer den Titel. In unserem Verein wurde damals schon großer Wert auf die Jugendarbeit gelegt und so wurde auch eine Jugendmeisterschaft durchgeführt. Den Titel des ersten Jugendvereinsmeisters holte sich J. Jägg. Natürlich wurden die Sieger im entsprechenden Rahmen gefeiert. Eine offizielle Siegerehrung fand am 23.Oktober im Gasthaus „Krone“ statt

 

1982

Auf der Tagesordnung der 5. Generalversammlung noch so jungen Vereines stand schon wieder ein Bauvorhaben. Der Bau eines Vereinsheimes wurde, bei einer Stimmenthaltung, beschlossen.

Am 17. April wurde gemeinsam mit dem Obst- und Gartenverein die Anpflanzung bei den Parkplätzen der Tennisplätze vorgenommen, weil für den 2. Mai die Feierlichkeiten zur Einweihung der Tennisplätze in Berkheim terminiert waren. Der sportliche Höhepunkt dieses Tages war ein Turnier mit Spielern aus den Nachbargemeinden Tannheim, Kirchdorf, Steinheim, Heimertingen, Fellheim, Kirchberg und Sinningen.

In der Generalversammlung wurde dem Sport ein höherer Stellenwert eingeräumt und G. Wassermann wurde als Sportwart eingesetzt. Bei diesem konnten im Frühjahr von den erwachsenen Mitgliedern günstig Übungsstunden genommen werden. Später wurden auch für Jugendliche Trainerstunden angeboten, welche unter der Leitung von F. Plonka durchgeführt wurden. Mitte Mai bestritt die Damenmannschaft das erste Freundschaftsspiel in der Geschichte des Vereins. Die Damen E. Weber und G. Fischer gewannen die ersten 2 Punkte in einem bis zum Schluss ausgeglichenen Spiel, das mit 2:4 gegen die Gäste aus Wolfertschwenden verloren ging. Am 23. Mai trat eine Mannschaft, bestehend aus 5 Herren und 2 Damen, zu einem Freundschaftsspiel in Tannheim an. Den ersten Punkt für die Herren des TCB konnte der talentierte Nachwuchsspieler S. Saitner erringen. Am Ende entschieden jedoch die routinierteren Tannheimer das Spiel mit 6:5 für sich. Der erste Sieg einer Mannschaft des TCB gelang den Damen bei einem Freundschaftsspiel gegen den TC Aitrach.

Nach den Sommerferien wurden die Ranglistenspiele eingeführt.

Das erste Schleifchenturnier fand am 20. Mai statt. Dieses Turnier ist noch heute sehr beliebt und steht in jedem Jahr als feste Einrichtung auf dem Veranstaltungskalender. Außerdem wurde ein Fußballspiel gegen die Tischtennisabteilung des BSC Berkheim durchgeführt. Das Jahr klang mit einer Nikolausfeier im Kronensaal in Berkheim aus.

 

1983

In diesem Jahr wurde mit dem Bau des Vereinsheimes bei den Freiplätzen begonnen. Von den Mitgliedern wurden wieder viele Arbeitsstunden geleistet.

Zur Verbandsrunde meldete der TCB erstmals eine Damen– und eine Herrenmannschaft an.

Bei der Generalversammlung wurde ein familienfreundlicher Beschluss gefasst: Ab dem 3. Kind zahlten Jugendliche nur noch einen Beitrag von 54,00 DM.

 

1984

Das Tennisheim wurde fertiggestellt und im Rahmen Festes feierlich eingeweiht. Auch im weiteren Verlauf des Jahres kam der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz. Neben einem Grillfest und einem Schleifchenturnier veranstaltete der Verein auch, man höre und staune, einen Tanzkurs mit 15 Personen und am 29./30. September eine Bergtour mit Hüttenübernachtung.

Auch im Sport entwickelte sich er TCB weiter und meldete erstmals eine Juniorenmannschaft zum Punktspielbetrieb an. Die Damen beherrschten das sportliche Geschehen und errangen die erste Meisterschaft für den TCB und den Aufstieg in die Kreisklasse I. Die Vereinsmeisterschaften standen ganz im Zeichen von A. Herold. Das Ausnahmetalent des TCB dominierte beim Wettbewerb der Herren vor K. Köder. Außerdem gewann er auch souverän den Wettbewerb bei der männlichen Jugend und gab in sämtlichen Spielen keinen Satz ab. Bei den Damen konnte sich erstmals G. Fischer in die Liste der Vereinsmeister eintragen. Es wurde zusätzlich eine Bambinomeisterschaft ausgetragen. Bei den Kleinsten gewann Anita Herold, bei den etwas Älteren konnte sich M. Borchers durchsetzen.

 

1985

Der Verein zählte mittlerweile über 150 Mitglieder, wobei fast 90 % der Mitglieder Einwohner der Gemeinde Berkheim waren. Auch im örtlichen Vereinsleben engagierte sich der Tennisclub und stellte einen gelungenen Festwagen beim Kreismusikfest in Berkheim.

Die männliche Jugendmannschaft schaffte den Aufstieg die Bezirksklasse I. Die Herrenmannschaft konnte in die Kreisklasse II aufsteigen und der Damenmannschaft gelang im Jahr nach dem Aufstieg der Klassenerhalt in der Kreisklasse I.

In diesem Jahr wurde der TCB im Altkreis Memmingen aufgenommen. Damit war der TCB der 1. württembergische Verein in dieser Altkreisgemeinschaft. Das bedeutete, dass unsere Spieler und Spielerinnen ab sofort an Altkreisturnieren und ab der Saison 85/86 auch an der Altkreishallenrunde in Memmingen teilnehmen konnten. Zugleich fanden die Altkreismeisterschaften im Damen-Doppel erstmals in Berkheim statt. 38 Damen aus 11 Vereinen nahmen an diesem Turnier teil. Das Berkheimer Doppel Fischer/Weber belegte einen sehr guten 3. Platz. Bei den Altkreismeisterschaften B in Fellheim sicherte sich G. Fischer den ersten Altkreistitel für den TCB. Bei den Herren erreichte der junge A. Herold nach einem Sieg im Halbfinale gegen den Titelverteidiger, das Finale. Dort musste er sich allerdings in 3 Sätzen geschlagen geben. Bei den Masters in Lautrach, an dem nur die amtierenden Vereinsmeister der Altkreisvereine teilnehmen dürfen, belegte M. Plonka einen überragenden 3. Platz. Das war zu diesem Zeitpunkt der größte Erfolg, den ein Berkheimer Vereinsmitglied bei einem bedeutenden Turnier erzielt hatte.

 

1986

Das Jahr begann für den TCB mit einem Fehlstart. Nach massiven Anschuldigungen gegen den 1. und 2. Vorstand stellten diese beiden in der 2. Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 07.03. die Vertrauensfrage. Erwartungsgemäß sprachen die gesamte Vorstandschaft und alle anwesenden Mitglieder den Herren Rindle und Simmler das vollste Vertrauen aus.

Kurz darauf wurde in der 9. ordentlichen Generalversammlung, die am 11. April stattfand, die zweifellos wichtigste Entscheidung für den TCB getroffen. Von den Mitgliedern wurde der Neubau einer Tennishalle beschlossen. Am 11. Juni wurde in der 3. außerordentlichen Mitgliederversammlung über den Baubeginn der vereinseigenen Tennishalle entschieden.

Auf dem sportlichen Sektor gewann mit A. Herold erstmals ein Mitglied des TCB das Masters in Lautrach. In den darauffolgenden Jahren konnte er dieses Turnier der Vereinsmeister dann 5-mal hintereinander gewinnen. Eine bis heute unerreichte Leistung !

 

1987

Der Sport rückte immer mehr in den Vordergrund. Mit einer neu formierten 2. Herrenmannschaft starteten nun 4 Teams des TCB in die neue Saison. Die 1. Herrenmannschaft wurde souverän Meister und schaffte den Aufstieg in die Kreisklasse I. Durch einen 9:0 Kantersieg im letzten Saisonspiel konnten die Damen einen kaum mehr erwarteten Triumph feiern. Dieser Sieg brachte die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksklasse II. In der Wintersaison 87/88 wurde erstmals in Berkheim eine Damen-Altkreishallenrunde ausgetragen.

Auch das gesellschaftliche Vereinsleben kam nicht zu kurz. Neben dem traditionellen Grillfest und Schleifchenturnier fand ein Faschingsball im damaligen Vereinsheim statt, von dem die Teilnehmer noch heute schwärmen.

Die neue Tennishalle und das neue Vereinsheim konnten pünktlich zum Beginn der Hallensaison Ende September fertiggestellt werden.

 

1988

Für die Punktspielsaison meldete der TC Berkheim zusätzlich eine Juniorinnenmannschaft. an. Von den 5 Mannschaften sorgten die Herren für eine dicke Überraschung. Gleich in ihrem ersten Jahr in der Kreisklasse I konnte die Mannschaft eine makellose Bilanz vorweisen und wurde mit 12:0 Punkten Meister.

Zur Förderung der Jugend wurde mit der Illertalschule Bonlanden die Kooperation Schule & Verein durchgeführt. Den Kinder und Jugendlichen wurden unter Anleitung von G. Fischer Trainerstunden angeboten.

Am 24. April fand mit der Einweihungsfeier der Tennishalle und dem 10–jährigen Jubiläum des Vereines das bisher größte Fest des TCB statt. Zahlreiche Ehrengäste, darunter Regierungsdirektor Blüml vom Landratsamt Biberach, Bürgermeister Russ aus Berkheim und alle Bürgermeister der umliegenden Gemeinden konnten an diesem Tag begrüßt werden. Nach einem Gottesdienst in der neuen Tennishalle wurde diese sowie das Vereinsheim in einer feierlichen Zeremonie durch Pfarrer Prof. Dr. Konstantin Maier, Pfarrer Josef Böhler und Pfarrer Armin Krause eingeweiht.

Im Amschluss an diese Einweihung absolvierte die Torwartlegende Sepp Maier einen Schaukampf in der neuen Tennishalle. Sepp Maier stellte dabei seine spielerische Klasse unter Beweis und fand dazu noch Gelegenheit für spontane lustige Einlagen.

 

1989

Mit dem Verein Berkheim/Esslingen wurde eine Partnerschaft geschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft fanden viele Treffen mit unvergesslichen Stunden statt. Die Gruftis wurden gegründet und E. Nagl wurde zum Sprecher dieser Gruppierung gewählt.

Zur Punktspielrunde konnte keine Juniorinnenmannschaft gemeldet werden. Der erste sportliche Misserfolg stellte sich mit dem Abstieg der Junioren in die Kreisklasse I ein. In der Altkreishallenrunde in Berkheim konnten die Damen erstmals die A-Gruppe gewinnen.

 

1990

Der Verein zählte nun insgesamt 200 Mitglieder. Die Tennisplätze und die Tennishalle erfuhren eine Auslastung, von der man heute nur noch träumen kann.

Elisabeth Weber legte das Amt des Spotwartes nieder, das Sie seit 1984 ausgeübt hatte.

Die Spieler der 1. Herrenmannschaft mussten in den sauren Apfel beißen und den Abstieg in die Kreisklasse 1 hinnehmen.

 

1991

In der Tennishalle fand das 1. Berkheimer Tie-Break-Turnier statt. Erst um 3.00 Uhr nachts standen mit dem Tannheimer Doppel Wind /Gust die Sieger fest. Dieses Turnier gehörte danach 11 Jahre lang zu den Höhepunkten des Berkheimer Vereinslebens.

Am 23.11. wurde im Vereinsheim bei den Freiplätzen das erste Weinfest gefeiert.

Zur Saisonvorbereitung absolvierten die Damen - und Herrenmannschaften zum ersten Mal ein Trainingslager, welches in St. Leonhard bei Meran/Südtirol stattfand . Die gute Vorbereitung zahlte sich aus. Von 6 Mannschaften ( darunter erstmals auch eine zweite Damenmannschaft ), die an der Punktspielrunde teilnahmen, stiegen mit den Mannschaften Damen I, den Juniorinnen und den Junioren gleich 3 Mannschaften als Gruppenerster in die nächsthöhere Klasse auf.

 

1992

Insgesamt nahmen nun schon 7 Mannschaften an der Verbandsrunde teil. Die Juniorinnen spielten in der Bezirksliga. Das war zu diesem Zeitpunkt die höchste Spielklasse für eine Mannschaft des TCB. Die 1. Herrenmannschaft errang die Staffelmeisterschaft und stieg damit in die Bezirksklasse 2 auf.

Mit dem Verein Rethen/Hannover wurde eine partnerschaftliche Verbindung geschlossen. Im Vereinsheim wurde ein Besenfest gefeiert von dem die Mitglieder noch gut 10 Jahre später schwärmen.

In der Generalversammlung trat Rudi Simmler vom Amt des 2. Vorsitzenden zurück. Er war 3 Jahre Beisitzer und 9 Jahre als 2. Vorsitzender tätig.

 

1993

Am 4. April bestand der Verein 15 Jahre. Der TC Berkheim e.V. zählte mittlerweile 90 Jugendliche Mitglieder. Ein Grundstock von dem der Verein noch heute profitiert . Ein Höhepunkt der intensiven Nachwuchsarbeit war ein Jugendaustausch mit der Partnerstadt Coubron.

Zum Spielbetrieb konnte zusätzlich eine Knaben- und eine Bambinomannschaft gemeldet werden. An der Winterhallenrunde in Memmingen nahmen erstmals zwei Mannschaften aus Berkheim teil.

In der Generalversammlung trat A. Gerber nach 10 Jahren Vorstandstätigkeit zurück.

 

1994

Anlässlich der Generalversammlung vom 23. Februar wurden die beiden Gründungsmitglieder U. Rindle und R. Maucher mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg, verliehen von Ministerpräsident Erwin Teufel, ausgezeichnet. U. Rindle trat nach 16 Jahren als Vereinsfunktionär, davon 14 Jahre als 1. Vorsitzender, ab. R. Maucher hatte das Amt des Schatzmeisters 16 Jahre inne. In diesen 16 Jahren hatte der TCB insgesamt fast 1,5 Mio DM investiert und Zuschüsse in Höhe von ca. 350.000,00 DM erhalten. Beiden Vorständen ist der Verein zu großem Dank verpflichtet, da Sie für die außerordentlich gute Entwicklung des Vereines verantwortlich zeichneten. In dieser Generalversammlung wurde auch eine neue Satzung beschlossen, die vor allem das Ziel hatte, die Vorstandsarbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Bis dato waren zwar alle wichtigen Funktionen besetzt, gehörten aber teilweise nicht dem Vorstand an. So war beispielsweise der Sportwart damals kein Vorstandsmitglied ! Ein heute undenkbarer Zustand, der aber verdeutlicht, daß in den ersten Jahren die Geselligkeit und der Breitensport im Vordergrund standen. Mittlerweile hat auch der Leistungssport ein entsprechendes Gewicht im Verein ohne dass der Breitensport und die Geselligkeit deswegen in den Hintergrund getreten wären.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde C. Meyer gewählt, der dieses Amt dann nach 1 Jahr an F. Schmidt abgab.

Von den 9 Mannschaften, die an der Verbandsrunde teilnahmen, konnten nur die Knaben einen Meistertitel ergattern.

 

1995

Das Jahr 1995 fing denkbar schlecht an. Am 26. Januar riss eine Sturmböe einen Teil der südlichen Giebelverglasung der Tennishalle heraus. Noch in der gleichen Nacht grenzten eifrige und mutige Helfer den Schaden ein, indem sie die restliche Verglasung neu befestigten und das entstandene „Loch“ mit Brettern und Folie notdürftig flickten. Die Versicherung hatte einen Schaden in Höhe von 17.000 DM zu ersetzen.

Der Tennisclub feierte seinen vorerst letzten Faschingsball im alten Vereinsheim, das dann nach kontrovers geführten Diskussionen an Frau Blanke verpachtet wurde. Diese betreibt seitdem einen Friseursalon in den Räumen.

Unser bisher nebenberuflich tätiger Trainer A. Herold , übte seine Tätigkeit nunmehr hauptberuflich aus. Die ersten tragfähigen Konzepte für den Jugend- und Leistungssport wurden erarbeitet und seitdem laufend verfeinert.

 

1996

Am 15. Juli 1996 fand die 4. außerordentliche Mitgliederversammlung des TC Berkheim statt. Auf der Tagesordnung standen geplante Sanierungsmaßnahmen in der Tennishalle. Nach lebhaftem Meinungsaustausch wurde grünes Licht für eine Teilauswechslung des Hallenbodens, für einen Austausch des gesamten Granulates gegen staubfreies Granulat und für die Installation einer neuen, stromsparenden Beleuchtung gegeben.

F. Schmidt kandidierte nicht mehr als 1. Vorsitzender und wurde von R. Berger abgelöst. Als 2. Vorstand wurde H. Rehklau gewählt. Dieses Amt hat er auch heute noch inne.

Das bisher in eigener Regie betriebene Vereinslokal wurde ab dem 1. November an Marianne Becherer verpachtet.

Fritz Schreiner wurde zum ersten Ehrenmitglied TCB ernannt.

Der 1. Damenmannschaft gelang ungeschlagen der Aufstieg in die Bezirksliga.

 

1997

Am 21 September feierte der TC Berkheim das 10-jährige Bestehen der Tennishalle. In einer liebevoll dekorierten Tennishalle fand ein Tag der Offenen Tür mit einem Schautraining für Jugendliche, einem Schaukampf und einem Prominentenkleinfeldturnier statt.

Die erste Damenmannschaft überraschte alle und stieg, nach nur einem Jahr Bezirksliga, in die Verbandsklasse auf. Diese Sensation wurde nur mit Berkheimer Spielerinnen geschafft.

A. Herold und G. Fischer konnten die Vereinsmeisterschaften jeweils zum zehnten Mal für sich entscheiden.

Auf dem Terminkalender für die geselligen Veranstaltungen stand ein neues Turnier. Am Rußigen Freitag wurde ein Faschingsturnier durchgeführt, an dem Teilnehmer kostümiert antraten. Dieses Turnier ist seither nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender wegzudenken.

 

1998

Ein eher ereignisloses Jahr, das zum Verschnaufen diente, die den Verein mit großer Energie sportlich und gesellschaftlich so weit voran gebracht hatten. Die erste Damenmannschaft sicherte sich den nicht von allen erwarteten Klassenerhalt in der Verbandsklasse. Die anderen Mannschaften spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Ein Jahr, in dem Stagnation drohte. Der eine oder andere zeigte sich tennismüde. Es galt neue Ideen zu entwickeln, um die Begeisterung neu zu entfachen.

Nachdem R. Berger sein Amt zur Verfügung stellte, ließ sich der „Altvorsitzende“, U. Rindle, der eigentlich nach so vielen Jahren kein Amt mehr annehmen wollte, freundschaftlich für zwei weitere Jahre zum 1. Vorsitzenden „nötigen“.

 

1999

Neben den Freiplätzen wurde für Kinder ein Kleinfeldtennisplatz gebaut. Die Akzeptanz der Kinder und Eltern übertraf alle Erwartungen.

Sportlich gesehen lief es noch nicht ganz rund. Die erste Damenmannschaft konnte die Verbandsklasse leider nicht halten und stieg ab. Dafür sprang die zweite Herrenmannschaft in die Bresche, die die Staffelmeisterschaft und den Aufstieg in die Kreisklasse 2 schaffte. Auch die zweite Damenmannschaft sicherte sich mit einem 2. Platz den Aufstieg, und zwar in die Kreisklasse 1.

Zum Jahreswechsel 1999/2000 fand in der Tennishalle ein Silvesterball mit einem Feuerwerk statt. Dieser Ball wurde in einer zauberhaft dekorierten Tennishalle und einer einmaligen Atmosphäre zu einem Erlebnis für alle Teilnehmer.

 

2000

Der sportliche Motor, der seit 1998 ein wenig gestottert hatte, sprang wieder an – und wie ! Die erste Damenmannschaft stellte Ihre Klasse eindrucksvoll unter Beweis. Der angestrebte Wiederaufstieg in die Verbandsklasse gelang souverän. Die erste Herrenmannschaft schaffte den Sprung in die Bezirksklasse 1. Die Junioren starteten mit ihrer Meisterschaft in der Kreisklasse 2, die mit vier 6:0 Siegen und einem 5:1 Sieg errungen wurde, einen Siegeszug mit 3 Aufstiegen hintereinander. Die Mannschaft spielt nun in der Saison 2003 in der Bezirksliga, der höchsten Klasse im Bezirk.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde J. Link gewählt, der seit 1994 das Amt des Kassenwartes ausgeübt hatte und der von jeher einer der Motoren innerhalb der Vorstandsschaft war und heute noch ist. „Gefürchtet“ aber auch bewundert wegen seiner vielen innovativen Ideen, ist er heute die treibende Kraft für die Geselligkeit und den Breitensport, während Harald Frost dafür sorgt, dass das zweite Standbein des Vereins, der Leistungssport, nicht zu kurz kommt.

Aufgrund des Engagement unseres Gründungsmitgliedes K. Hack ist der TCB seit Frühjahr unter der Adresse www.tennisclub-berkheim.de. im Internet zu finden.

 

2001

Im Herbst fand nach vielen Jahren wieder ein Ausflug mit rund 50 Mitgliedern nach Würzburg statt.

Das traditionelle Schleifchenturnier wurde erstmals mit einem gemeinsamen Frühstück in der Tennisgaststätte begonnen. Diese Idee förderte den geselligen Charakter der Veranstaltung zusätzlich.

Unseren Jugendlichen wurde bei einem Besuch auf dem Stuttgarter Weissenhof ein Riesenerlebnis geboten. Bereits am Bahnhof wurden sie mit einer Fan-Party begrüßt und erlebten Stars wie Gustavo Kürten und Marc Kevin Göllner live.

Die Gruftis organisierten eine Stadtführung in Memmingen. Diese lehrreiche und gesellige Veranstaltung war ein Riesenerfolg und die 20 Teilnehmer waren begeistert.

Die erste Herrenmannschaft gelang der zweite Aufstieg hintereinander, sie stieg in die Bezirksliga auf. Die höchste Klasse, in der je eine Herrenmannschaft des TCB gespielt hatte.

In dieser Runde fand auf unserer Anlage ein denkwürdiges Spiel statt, das den zahlreichen Zuschauern noch lange Gesprächsstoff lieferte. Unsere damalige Nr. 1, Davor Dupljak, traf auf einen ehemaligen schwedischen Ranglistenspieler. Bei Gluthitze entwickelte sich ein mehr als 3-stündiges Match, das auf einem unglaublich hohen Niveau stand. Dass unsere Nr. 1 dann auch noch im Tie-break des dritten Satzes gewinnen konnte, war das „Sahnehäubchen“.

Die zweite Damenmannschaft schaffte den Sprung die Bezirksklasse 2 und der ersten Knabenmannschaft gelang der Aufstieg in die Kreisklasse 1. Erstmals nahm unsere Mannschaft Damen 30 am Punktspielbetrieb teil.

Jüngste Vereinsmeister aller Zeiten wurde die 12-jährige I. Tillich, die zu diesem Zeitpunkt noch für die Mädchenmannschaft spielberechtigt war. Ivana belegte damals in ihrer Altersklasse in der Rangliste von Baden-Württemberg den 17. Platz.

G. Fischer legt nach 14 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit ihr Amt nieder. Sie begleitete in dieser Zeit die Ämter Schriftführer, Sportwart und Beisitzer.

In der zwischenzeitlich 5. außerordentlichen Generalversammlung wurde von den Mitgliedern die Zustimmung zu einem Erweiterungsbau für sanitäre Anlagen an das Vereinsheim bei der Tennishalle erteilt.

 

2002

Vor Beginn der Hallensaison konnte der gelungene Erweiterungsbau und die aufwendig modernisierten Räume in Betrieb genommen werden.

Aus sportlicher Sicht war das Jahr 2002 ein Jahr der Superlative. Von 12 gemeldeten Mannschaften konnten 5 die Staffelmeisterschaft erringen, darunter die neu gemeldete Mannschaft Herren 40, die in ihrem ersten Jahr den Durchmarsch schaffte. Außerdem die Mannschaft Damen 30 in der Kreisliga, die Junioren in der Bezirksklasse 1 ( 3. Aufstieg hintereinander, seit 1999 hat diese Mannschaft kein Spiel mehr verloren. Ein Vereinsrekord im Mannschaftssport des TCB ! ), die Juniorinnen in der Bezirksklasse 1 und die erste Knabenmannschaft in der Kreisklasse 1. Dazu kam ein zweiter Platz der zweiten Herrenmannschaft in der Kreisklasse 2, der ebenfalls noch für den Aufstieg reichte und ein dritter Platz der Bambinos beim Bezirksfinale.

Der Turbo ist also seit dem "Krisenjahr" 1998 gewaltig angesprungen ! Innerhalb der letzten 3 Spielzeiten konnten die Mannschaften des TCB 14 Meisterschaften feiern! Die meisten Mannschaften haben mittlerweile die „Niederungen“ der Kreisklassen verlassen und spielen auf Bezirksebene, drei davon in der Höchsten aller Bezirksklassen und eine gar in der Verbandsklasse. Eine Bilanz, die ihresgleichen sucht und von der vor 25 Jahren niemand zu träumen gewagt hätte. Der TCB gehört mittlerweile zu den Aushängeschildern im Bezirk und wird von vielen Tennisvereinen beneidet. Dabei ist hervorzuheben, daß kein Akteur, der je für den TCB Mannschaftssport betrieben hat, auch nur eine DM/Euro erhalten hat. Im Gegenteil, das Training wird von den Spielern teilweise selbst finanziert, nicht einmal die Spritkosten für Auswärtsspiele werden vom Verein erstattet.

Ein Jugendtraining für Nichtmannschaftsspieler wurde eingeführt. Eine weitere Maßnahme, um den Breitensport auch im Jugendbereich weiter zu fördern.

Für Mitglieder wurde nach vielen Jahren wieder ein Tanzkurs durchgeführt. In der Tennishalle fand zum ersten Mai ein Tanz in den Mai statt, welcher durchaus als Riesenerfolg bezeichnet werden kann. Der Höhepunkt im Veranstaltungskalender war die 3. Silvesterparty in der Tennishalle.